Zukunftssicherung

Millionenförderung für High-Tech-Forschung in Augsburg

An der Universität Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
2010 wurde an der Universität Augsburg und der TU München ein besonderer Forschungsbereich eingerichtet. Dieser wird nun von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere vier Jahre gefördert.

Der Transregionale Sonderforschungsbereich TRR 80 „Von elektronischen Korrelationen zur Funktionalität“ wurde kürzlich evaluiert und überzeugte: Zur Forschungsförderung in Höhe von 8,8 Millionen Euro kommen 1,76 Millionen Euro hinzu, die für die Grundausstattung gedacht sind. 

Erforschung neuer Technologien

Die Forschung des TRR 80 basiert auf der Synthese neuer Materialien mit starken Wechselwirkungen zwischen den Ladungsträgern, den Elektronen. In der ersten Projektphase des Transregio wurden von 2010 bis 2013 neue und weltweit einzigartige Methoden entwickelt. In der zweiten Projektphase von 2014 bis 2017 wurden die Fragestellungen vertieft. Im Fokus der dritten Förderperiode stehen sogenannte „topologisch geschützte“ Materialien.

Für die Zukunft sicher aufgestellt

Mit den bewilligten finanziellen Mitteln soll vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden. In 21 Teilprojekten werden 32 Doktoranden entscheidend zur Erreichung der Forschungsziele beitragen. Für den Besuch nationaler und internationaler Konferenzen stehen ausreichende Mittel zur Verfügung. Im Rahmen einer sogenannten „Integrated Research Training Group“ können die Nachwuchswissenschaftler eigenständig kleinere Projekte bearbeiten sowie Workshops und Sommerschulen organisieren. Verschiedene Soft-Skill-Kurse ergänzen das Angebot. Der TRR ist auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt: So wurde der Generationenwechsel in der Leitung bereits vollzogen.

Fast 20-jährige Erfolgsgeschichte

„Ich freue mich sehr“, so Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, „über diese zweite Verlängerung unseres TRR 80. Angesichts dieser Bestätigung knüpft der TRR 80 nicht nur inhaltlich an seinen Vorgänger, den Augsburger SFB 484 an, dessen außerordentliche Qualität und Produktivität damals von der DFG ebenfalls mit einer zweimaligen Verlängerung und dementsprechend maximaler Förderung honoriert wurde. Mein Dank und meine Glückwünsche gelten dem Kollegen Philipp Gegenwart als dem seit 2016 amtierenden Sprecher des TRR 80; sie gelten nicht minder allen Kolleginnen und Kollegen unseres Instituts für Physik, die zu dieser seit nunmehr 18 Jahren währenden Erfolgsgeschichte Augsburger Spitzenforschung auf dem Gebiet der Elektronischen Korrelationen und des Magnetismus beigetragen haben. Mit ihnen freut sich die ganze Universität, dass sie dies unter optimalen Bedingungen nun weitere vier Jahre tun können.“

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