Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur

LEW schafft 67 neue Ladestationen für Bayerisch-Schwaben

Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. Foto: LEW
Bis zum Frühjahr 2018 will die Lechwerke AG (LEW) insgesamt 67 neue Ladestationen für Elektroautos in Bayerisch-Schwaben eröffnen. Damit würde die bisherige Anzahl verdoppelt werden.

Unter den 67 neuen Anlagen sind auch 19 Gleichstrom-Schnellladesäulen geplant. Dieses Vorhaben fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit rund 720.000 Euro aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur. Dafür wurde nun der entsprechende Förderbescheid erteilt.

Öffentliche Ladeinfrastruktur wird ausgebaut

Anfang März haben sich die Lechwerke im Förderprogramm für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos beworben. Dazu hat LEW ein Flächenkonzept entwickelt, das ihr Angebot von öffentlichen Ladepunkten in der Region mehr als verdoppelt. Es besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen und Normalladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Bereits heute betreibt die LEW rund 65 Standorte in der öffentlichen Ladeinfrastruktur.

„Ein wichtiger Meilenstein“

„Seit vielen Jahren bringen wir mit der Elektromobilität die Energiewende auf die Straße und engagieren uns für den Aufbau von Ladestationen in der Region. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Technologie ganz entscheidend“, unterstreicht Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. „Unser erfolgreicher Förderantrag ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums können wir nun der Elektromobilität in der Region einen weiteren, enormen Schub verleihen.“

LEW will „Klimaschutz auch im Verkehrsbereich weiter voranbringen“

Die geplanten 67 Ladesäulen sollen bis spätestens Ende Mai 2018 in Betrieb genommen werden. Wie auch bei den bestehenden LEW-Ladestationen werden die neuen Standorte ausschließlich mit Ökostrom, also CO2-freier Energie, beliefert. „Erneuerbare Energie und Elektromobilität gehören für uns zusammen. Damit können wir den Klimaschutz auch im Verkehrsbereich weiter voranbringen. Dort ist der Anteil der erneuerbaren Energien mit rund fünf Prozent bisher noch sehr gering“, so Schürmann.

Zwei Millionen Euro für neue Ladesäulen

Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund zwei Millionen Euro. Davon übernimmt das BMVI rund 720.000 Euro. Mit dem Förderprogramm unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Förderanträge konnten ab dem 1. März gestellt werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.

Bis Frühjahr 2018 sollen 48 AC-Ladestationen vor allem in den ländlichen Gebieten dazukommen. Foto: LEW / Ruth Plössel Bis Frühjahr 2018 sollen 48 AC-Ladestationen vor allem in den ländlichen Gebieten dazukommen. Foto: LEW / Ruth Plössel

 

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