KUKA AG

KUKA: Wachstum in Nordamerika und China wirkt sich positiv aus

KUKA wächst besonders stark in China und Nordamerika. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das Roboter-Geschäft boomt. Der KUKA Konzern konnte auch 2015 wieder ein starkes Wachstum verzeichnen. Besonders in Nordamerika und China legte KUKA zu.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die KUKA AG meldete zum Jahresende weitere Rekordergebnisse. Mit fast 3 Milliarden Euro Umsatz blickt der Konzern auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Das profitable Wachstum begründete KUKA auf die weltweit starke Nachfrage nach Robotern und Automatisierungslösungen. Besonders durch die strategisch wichtigen Regionen China und Nordamerika konnte KUKA auch personell nachrüsten.

2015 rund 200 mehr Mitarbeiter als im Vorjahr

Mit 12.300 Mitarbeitern erhöhte KUKA seine Angestelltenzahl 2015 um rund 200 Leute. Weiterhin wurde Personal im Bereich Forschung und Entwicklung aufgebaut. Der Verkauf der Bereiche Werkzeugbau sowie der HLS Gruppe schlug sich damit am Jahresende nicht negativ auf die Mitarbeiterzahlen nieder. KUKA erwartet desweiteren auch für 2016 eine gute Nachfrage vor allem aus den Regionen Nordamerika und Asien. Die Nachfrage in Europa sollte sich insgesamt nahezu stabil entwickeln können, wie der Konzern erklärte.

KUKA will 2016 Umsatz weiter steigern

Daneben soll sich der Rekordumsatz von 2015 im laufenden Jahr sogar nochmals erhöhen. Die Kundensegmente General Industry und Automotive sowie China und Nordamerika sollen sich positiv auf die Umsatzentwicklung auswirken. „2016 steht für uns klar die Digitalisierung der Produktion und Logistik im Fokus. KUKA hat nicht nur die Technologien und Produkte für die Smart Factory, sondern verfügt zudem auch über das notwendige ProzessKnowhow“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „Wir arbeiten weiter an neuen Geschäftsmodellen und Möglichkeiten, über Plattformen Daten gemeinsam mit unseren Kunden zu nutzen. Wir werden den digitalen Wandel gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern gestalten.  In 2016 erwarten wir Umsatzerlöse von mehr als drei Milliarden Euro bei einer EBIT-Marge von mehr als 5,5 Prozent vor Kaufpreisallokation aufgrund erhöhter Investitionen in Industrie 4.0“.

China und Nordamerika generieren starke Umsätze

Auch auf den Anstieg der Auftragseingänge hatten die Regionen Nordamerika und China 2015 großen Einfluss. Die Auftragseingänge erreichten 2.838,9 Millionen Euro und übertrafen damit den Vorjahreswert um 27,4 Prozent. Der Anteil von Robotics lag bei 891,2 Millionen Euro, von Systems bei 1.428,1 Millionen Euro und von Swisslog bei 551,8 Millionen Euro. Besonders stark war der Geschäftsbereich Robotics im asiatischen Markt. Chin gilt mittlerweile als weltgrößter Markt für roboterbasierte Automatisierung. Den größten Einzelumsatz erzielte der Geschäftsbereich Systems mit einem nordamerikanischen Unternehmen der Flugzeugindustrie.  

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