Klinikum Augsburg

Klinikum veranstaltet „Augsburger Perspektiven“

Die Podiumsdiskussion beim Kongress „Augsburger Perspektiven“; Foto: Klinikum Augsburg / thoraufotografie
Die Podiumsdiskussion beim Kongress „Augsburger Perspektiven“; Foto: Klinikum Augsburg / thoraufotografie

Über 250 Akteure aus der Gesundheitswirtschaft waren am 05. und 06. Dezember zu Gast in Augsburg. Gefolgt waren sie der Einladung des Klinikum Augsburg zum Kongress „Augsburger Perspektiven“ um über die Zukunft des Gesundheitswesens zu diskutieren.

Das 30 jährige Jubiläum nahm das Klinikum Augsburg zum Anlass, um über neue Ansätze im Klinikmanagement sowie der regionalen Versorgung zu diskutieren. Den passenden Rahmen hierfür bot der Kongress „Augsburger Perspektiven“ zu dem 250 Gäste, darunter Vertreter aus Krankenhäusern, niedergelassene Ärzte, Systempartner und viele weitere Kooperationspartner gekommen waren. „Wir müssen im Dialog das Gesundheitssystem insgesamt weiterentwickeln, wenngleich wir in einzelnen Bereichen im Wettbewerb stehen. Doch die zentralen Herausforderungen wie die Gewinnung und Bindung von engagierten Arbeitskräften für Krankenhäuser, Arztpraxen und ambulante Versorgungseinrichtungen oder auch die Finanzierung der bestmöglichen Patientenversorgung können wir nur gemeinsam lösen“, erklärt Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke, der den Kongress ins Leben gerufen hat.

Einsparungen nicht mehr ohne Qualitätsverlust

Zu Gast beim Kongress „Augsburger Perspektiven“ war auch Staatsminister MdL Thomas Kreuzer, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Er gab in seiner Eröffnungsrede zu bedenken: „Durch die Einführung der Fallpauschalen wurden in den letzten Jahren Wirtschaftlichkeitsreserven gehoben und Einsparungen erzielt. Weitere Einsparungen ohne Qualitätsverlust sind kaum mehr denkbar. Die Bundesregierung muss eine ausreichende und stabile Betriebskostenfinanzierung sicherstellen.“ Laut seiner Ansicht müssen die Kongressteilnehmer sich zudem mehr vernetzen und vorhandene Kompetenzen bündeln.

Umdenken erforderlich

Im Gesundheitswesen muss künftig mehr Transparenz herrschen. Informierte Patienten müssen wissen, wie viel Gesundheit sie für ihr Geld bekommen. Und betrachtet man das Problem der alternden Gesellschaft, so ist hier strukturelle Kreativität gefragt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden wurde beleuchtet, was die Gesundheitswirtschaft in diesem Veränderungsprozess tun kann beziehungsweise tun muss. „Gerade öffentliche Krankenhäuser brauchen neue Organisationsformen für Medizin und Pflege in bestmöglicher Qualität, die auf Dauer für alle bezahlbar bleibt“, so Alexander Schmidtke.

Die Gegenwart und dessen mögliche Zukunft

Gemeinsam wollten die zahlreichen Klinik-Vertreter aus Schwaben, Ärzteverbände, Entscheidungsträger und Multiplikatoren der Branche Trend erörtern und Perspektiven aufzeigen. Der Kongress „Augsburger Perspektiven“ nahm den gegenwärtigen Wandel und mögliche

Weitere Informationen über den Kongress gibt es im Internet auf www.augsburger-perspektiven.de.

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