Wertachkliniken

Jubiläum: Wertachkliniken feiern zehn Jahre Fusion

Katja Bittner und Martin Gösele, erster und zweiter Klinikvorstand, feierten Erfolg der Wertachkliniken. Foto: Doris Wiedemann
Abwechslungsreiche Jubiläumsfeier - Dr. Peter Schmidt und Dr. Anselm Sellier am Flügel. Foto: Doris Wiedemann

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums blickten die Wertachkliniken bei ihren Feierlichkeiten gemeinsam auf die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre zurück. Aber der Blick der Redner ging auch in die Zukunft.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Altlandrat Dr. Karl Vogele, Verwaltungsratsvorsitzender Karl-Heinz Wagner sowie die Bürgermeister von Bobingen und Schwabmünchen, Bernd Müller und Lorenz Müller, waren sich bei ihren Ansprachen allesamt einig: Das Engagement der an der Fusion Beteiligten zahlte sich aus. Auch der ärztliche Direktor der Wertachkliniken, Dr. Michael Küchle, sprach bei seiner Rede die erfolgreiche Zusammenarbeit an: „Weil wir alle daran beteiligt waren, konnten wir die Fusion auch alle mittragen, und mit Leben erfüllen.“ In der Singoldhalle feierten Vertreter der Kliniken, Verantwortliche der Fusion sowie zahlreiche Gäste die 10-jährige Erfolgsgeschichte.

Kommunale Krankenhäuser auch in Zukunft erhalten

Bei den Rednern stand neben der Erfolgsgeschichte auch ein weiterer Aspekt im Fokus: die beiden kommunalen Krankenhäuser im Süden Augsburgs auch in Zukunft zu erhalten. Das gilt für die Mitarbeiter ebenso wie für die Träger, die Städte Bobingen und Schwabmünchen sowie den Landkreis. Dieser übernimmt mit 85 Prozent den Großteil der Investitionen. Die Wertachkliniken sollen auch in Zukunft einen wichtigen Standortfaktor im südlichen Augsburger Landkreis darstellen. Denn sie sind nicht nur medizinischer Versorger, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbilder.

Dank des Klinikvorstandes geht an verschiedene Adressen

Klinikvorstand Martin Gösele bedankt sich für den erfolgreichen Weg der letzten Jahre und blickt positiv in die Zukunft: „In den letzen zehn Jahren wurden in den Wertachkliniken über 117.000 Patienten stationär behandelt und ich bedanke mich für das Vertrauen, dass die Menschen in dieser Region uns damit bewiesen haben. Mein Dank und meine Anerkennung gilt auch unseren Partnern, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Rettungsdiensten und natürlich meinen Team, den Mitarbeitern der Wertachkliniken, sowie den Fördervereinen der Kliniken in Bobingen und Schwabmünchen. Und nicht zuletzt danke ich dem Landkreis Augsburg und den Träger-Städten für ihren Mut ein gemeinsames Kommunalunternehmen zu gründen, die Weichen richtig zu stellen und die notwendigen Investitionen zu tätigen – das alles ist die Basis für unseren Erfolg, gestern, heute und in der Zukunft!“

Lob galt auch den Mitarbeitern der Wertachkliniken

„Um unsere eigenen, hohen Qualitätsstandards zu erreichen und zu halten, benötigen wir vor allem hochqualifiziertes und motiviertes Personal“, so Martin Gösele weiter. Dass dem bereits entsprochen wird, ist an den zahlreichen Zertifizierungen im medizinischen Bereich sichtbar. Von der professionellen Verwaltung und Technik konnten sich die Gäste selbst ein Bild machen. Denn die Jubiläumsfeier wurde komplett hausintern organisiert und umgesetzt. „Ich möchte vor allem allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön sagen. Ihrem vorbildlichen Engagement ist es zu verdanken, dass die großen Herausforderungen so erfolgreich gelungen sind“, so auch Landrat Martin Sailer.

Aller Anfang ist schwer

Ziel der engeren Zusammenarbeit der Kliniken war unter anderem, Kosten zu sparen. Doch die Fusion der zwei Wertachkliniken gestaltete sich kompliziert. Neben rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten mussten auch medizinische Gesichtspunkte betrachtet werden. Außerdem musste geklärt werden, inwieweit eine Fusion für alle Beteiligten finanzierbar und auch rentabel sei. Nach dem Vorstellen eines tragfähigen Konzeptes des Kreisausschusses unterschrieben die beiden damaligen Bürgermeister, Bernd Müller aus Bobingen und Hans-Joachim Neumann aus Schwabmünchen, am 1. Juli 2006 den Vertrag zur Fusion. Dieses Fusionskonzept bildete den Einstieg und wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt.

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