Hochschule Augsburg

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Hochschule Augsburg setzt auf Qualität der Lehre
Letzte Woche trafen sich die Hochschulleitung und die Fakultätsleitungen der Hochschule Augsburg in Illertissen. Bei dem Treffen wurde der erste hochschulweite Qualitätskodex unterschrieben.

Hochschulleitung und Fakultätsleitungen der Hochschule Augsburg setzten am Freitag ein gemeinsames Zeichen für Qualität in Lehre und Studium. Im Illertisser Hochschulschloss unterzeichneten sie den ersten hochschulweiten Qualitätskodex der Hochschule Augsburg.

Der Qualitätskodex der Hochschule Augsburg

Der Kodex formuliert einen Konsens über die Auffassung von Qualität in Studium und Lehre. Er dient dazu, Hochschulleitung sowie Lehrende für ihre Verantwortung gegenüber Studierenden, Wirtschaft und Gesellschaft zu sensibilisieren. Sie sollen dazu ermutigt werden, ihr eigenes Handeln kritisch zu reflektieren. Zugleich formuliert der Kodex die gemeinsamen Erwartungen von Hochschulleitung und Lehrenden an die Qualität in Studium und Lehre und führt so zu mehr Transparenz.

Inhaltlich-fachliche Qualität

Die inhaltlich-fachliche Qualität eines Studiums ist die Grundlage für den Erwerb von fachspezifischem Wissen. Die Qualität hängt von den gelehrten Inhalten, dem Niveau und Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden und den zeitlichen und materiellen Ressourcen ab.

Didaktische Qualität

Auch die Person des Lehrenden, seine Persönlichkeit und die authentische Art der Unterrichtsgestaltung haben Einfluss auf die Motivation und das Lernergebnis der Studierenden. Vor allem aber die didaktisch durchdachte Aufbereitung der Inhalte fördert den Erwerb von Kompetenzen.

Betreuungsqualität

Die Mitglieder der Hochschule definieren Betreuungsqualität als bedarfsgerechte, der individuellen studentischen Lebenssituation angepasste Unterstützung während des Studiums. Ziel der Betreuung ist es, einen dem einzelnen Studierenden angepassten Studienverlauf zu ermöglichen, der ihm als Individuum gerecht wird.

Berufsvorbereitende Qualität/Praxisbezug

Berufsvorbereitende Qualität besteht in der Berufsbefähigung der Studierenden. Die von der Bologna-Deklaration geforderte „Employability“ wird dabei zum einen praktisch als fachliche Berufskompetenz, zum anderen aber als Befähigung gesehen, sich den Wandel der Arbeitswelt sozialkompetent zueigen zu machen. Berufsvorbereitende Qualität enthält daher sowohl persönlichkeitsbildende als auch berufsfeldspezifische Elemente.

Begeisterung als Kraftquelle für Qualität

„Lehrqualität wird oft verschieden definiert“, sagt Prof. Dr. Martin Bayer. Er ist der verantwortliche Vizepräsident der Hochschule für das Gebiet Studium und Lehre. „Mit der Unterzeichnung des Kodex füllen wir diesen Begriff nun mit konkretem Inhalt. Zugleich legen wir ein Bekenntnis ab, dass uns gute Lehre und das Weiterkommen unserer Studierenden ein großes Anliegen sind.“

 

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