IHK Schwaben

Großer Erfolg in Sachen Geldwäschegesetz

IHK Schwaben begrüßt die Entscheidung des Bundesrates bezüglich des Geldwäschegesetzes.

Weitere Bürokratielasten für Unternehmen abgewendet. Der Bundesrat hat vergangene Woche dem Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention zugestimmt.

Die IHK Schwaben begrüßt die Entscheidung des Bundesrates bezüglich des Geldwäschegesetzes. Der ursprüngliche Plan der Bundesregierung hätte zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten sollen. Demnach wären viele Unternehmer dazu verpflichtet gewesen, einen Geldwäsche-Beauftragten zu bestellen. Hierzu hätten alle Händler, sogar Ein-Mann-Betriebe, gehört. Dies hätte  bei den betroffenen Unternehmen zu einem gesteigerten Bürokratie-Aufwand geführt. Auch wäre das mit erheblichen Zusatzkosten verbunden gewesen.

IHK-Organisation setzte sich für die Unternehmer ein

Durch die Intervention der IHK-Organisation konnte diese enorme bürokratische Belastung abgewendet werden. „Es freut mich, dass der Gesetzgeber unserer Argumentation gefolgt ist und das Gesetz zugunsten der Unternehmen deutlich entschärft hat“, so Dr. Sebastian Priller, Vizepräsident der IHK Schwaben und Vorsitzender des Beirates Familienunternehmer bei der IHK.

Die neuen Regelungen des Geldwäschegesetzes

Im jetzt verabschiedeten Gesetz wurden die betroffenen Unternehmen eingegrenzt. Bisher verpflichtet waren u.a. der  Finanzsektor und Spielbanken. Nun sind daneben auch Unternehmer zur Bestellung eines Geldwäsche-Beauftragten verpflichtet, die mit hochwertigen Gütern handeln. Hierzu gehören zum Beispiel Kraftfahrzeuge, Schmuck, Kunst und Antiquitäten. Alle Unternehmen, die vom Geldwäschegesetz erfasst sind, müssen Risikoanalysen und Mitarbeiter-Schulungen zum Thema Geldwäsche durchführen. Auch Verdachtsfälle müssen bei den zuständigen Behörden gemeldet werden. „Diese Pflichten sollten durchaus ernst genommen werden, da bei einer Nichtbeachtung schmerzliche Bußgelder von bis zu 100.000 Euro drohen können“, führt Gerhard Remmele, IHK-Finanzierungsexperte, aus.

Mehr Infos hierzu unter www.schwaben.ihk.de

nach oben