Nur ein deutsches Team in der Endrunde

Finalisten für den KUKA Innovation Award stehen fest

Der Firmensitz von KUKA in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der digitale Wandel ist nicht aufzuhalten. Selbiges gilt für den technischen Fortschritt im Allgemeinen. Um diesen gezielt voranzutreiben, lobt der Augsburger Roboterhersteller KUKA jedes Jahr den KUKA Innovation Award aus. Wer dieses Jahr ins Finale einzieht, steht bereits fest.

Der Wettbewerb wurde 2014 ins Leben gerufen, um Innovationen im Bereich der roboterbasierten Automatisierung aktiv zu fördern. Außerdem soll so der Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie unterstützt werden.  

Erster Award wurde bei der Automatica 2014 verliehen

Der Wissenschaftswettbewerb richtet sich an Entwickler, Absolventen und Forscherteams von Universitäten oder Unternehmen. Die Teilnehmer entwickeln Ideen zu einer von KUKA vorgegebenen Aufgabenstellung. Aus allen Einsendungen wählt eine Fachjury die Finalisten aus. Die Finalteams setzen ihre Projekte mithilfe der KUKA Hardware um und präsentieren die Ergebnisse auf großen Messen einem breiten Fachpublikum. Dabei ermöglicht ihnen KUKA einen professionellen Messeauftritt. Am Ende der Messewoche wählt die Fachjury den Gewinner des Preises. Der Award wurde erstmals im Rahmen der Automatica 2014 verliehen.

30 Teams aus aller Welt reichen ihre Konzepte ein

Dieses Jahr stellten sich die Teilnehmer dem Thema „Real-world Interaction Challenge“. Im Vordergrund steht damit die Interaktion des Roboters mit einem komplexen, nicht-industriellen Umfeld im Vordergrund – mit dem Menschen im Fokus. „Damit hat KUKA ein besonders zukunftsträchtiges Thema gewählt. Servicerobotik gewinnt zunehmend an Bedeutung“, erklärt Dr. Bernd Liepert, Chief Innovation Officer der KUKA AG und Schirmherr des Wettbewerbs. Rund 30 Teams aus aller Welt hatten sich mit ihren Ideen beworben. Eine internationale Fachjury hat nun die fünf besten Konzepte ausgewählt. Die Finalteams haben bis April 2018 Zeit, ihre Ideen umzusetzen. Auf der Hannover Messe im kommenden Jahr wird der Gewinner des mit 20.000 Euro dotierten Preises gekürt. 

Die diesjährigen Finalisten

Der einzig deutsche Beitrag in der Finalrunde stammt vom Team CRoW vom Institute for Computational Design and Construction der Universität Stuttgart. Aus Italien ist das Team Co-Aware vom Istituto Italiano di Tecnologia unter den Finalisten. Ebenfalls in die Endrunde kam das Team Alberta, bestehend aus der Forschungsgruppe Robot Vision der University of Alberta. Außerdem erreichten zwei US amerikanische Teams die Finalrunde. Zum einen zieht das Team DynaMaP, das sich aus den Mitarbeitern von Draper, einer Non-Profit R&D-Organisation, der Robot Locomotion Group des MIT und dem Agile Robotics Lab in Harvard, zusammensetzt, in das Finale ein. Zum anderen ist das Team UPEnD – vier Wissenschaftler der University of Pennsylvania – unter den Finalisten.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben