Werksfeuerwehr übernimmt Löscharbeiten

Explosion löst Feuer bei den Lech-Stahlwerken aus

Die Lech-Stahlwerke in Herbertshofen von oben. Foto: Peter Viskomm
Am 28. Juni ging um kurz vor 15 Uhr bei der Polizei die Meldung ein, dass es auf dem Gelände der Lech-Stahlwerke in Herbertshofen brennt und schwarze Rauchschwaden sichtbar seien. Nur wenige Minuten später hatte die Werksfeuerwehr den Brand bereits unter Kontrolle.

Die Werksfeuerwehr brauchte insgesamt nur 15 Minuten um den Brand zu löschen. Unterstützung erhielt diese von der Freiwilligen Feuerwehr Herbertshofen. Das Feuer brach in einer technischen Regeleinheit der Energieversorgungs-Anlage aus. „Der Brand wurde vermutlich durch eine Explosion im Transformator ausgelöst. Die Ursache dafür ist bislang unklar, wir arbeiten jedoch selbstverständlich mit Hochdruck daran, diese zu finden. Was aber viel bedeutender ist, ist das keine Personen zu Schaden gekommen sind. Auch für die Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr durch den Ölbrand“, unterstrich Bastian Mangliers, ein Sprecher der Lech-Stahlwerke, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Stillstand am Werk nach dem Brand

„Die Werksfeuerwehr sowie die anliegende Feuerwehr hatten den Brand sehr schnell unter Kontrolle und konnten diesen erfolgreich löschen. Inzwischen haben bereits die Aufräumarbeiten begonnen. Die Produktion steht nach wie vor still, sie soll aber baldmöglichst wieder aufgenommen werden. Wann genau das sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar“, so Mangliers am Nachmittag.

Update: Produktion läuft wieder

Rund eineinhalb Stunden später wurde der Strom vom Netzbetreiber wieder eingeschaltet. Die erfolgte Prüfung ergab keine Schäden an den Leitungen oder relevanten Versorgungsanlagen. Anschließend konnte auch die Produktion fortgesetzt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Details hierzu wird LSW jedoch nicht veröffentlichen, wie das Unternehmen bekannt gab.

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