Erhardt+Leimer GmbH

Erhardt+Leimer auf Wachstumskurs

Gastreferent Ingmar Niemann bei seinem Vortrag auf der E+L-Jahreskonferenz. Foto: Erhardt+Leimer

Die Erhardt+Leimer Firmengruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück: Das Unternehmen mit Sitz in Leitershofen verzeichnet ein stetiges Wachstum.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Auf der Jahreskonferenz der Erhardt+Leimer GmbH im Fuggersaal der IHK blickte die Geschäftsführung der Firmengruppe auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Der Spezialist für Automatisierungs- und Inspektionstechnologie hat seinen Hauptsitz in Leitershofen. Erhardt+Leimer befindet sich weiterhin auf einem soliden Wachstumskurs. Im Jahr 2014 betrug der Umsatz 145 Millionen Euro.

Erhardt+Leimer: 10 Prozent Wachstum in 2014 

Erhardt+Leimer hat sich selbst ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Das Unternehmen will die 200-Millionen-Marke im Jahr 2022 knacken. CEO Dr. Michael Proeller sieht Erhardt+Leimer dazu auf dem richtigen Weg. Die Firmengruppe erreichte 2014 ein Wachstum von 10 Prozent. Dabei hatte der Hauptsitz in Leitershofen mit einer Wachstumsrate von 13 Prozent gegenüber den meisten Tochtergesellschaften deutlich die Nase vorn. Demensprechend legte Proeller auch ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort in Leitershofen ab. Dieser sei „ohne jeden Zweifel der Nucleus, also der funktional wesentliche Kern der Firmengruppe.“ Aber auch die im Augsburger Stadtteil Pfersee ansässige Tochtergesellschaft Erhardt+Leimer Elektroanlagen trägt einen wichtigen Teil zum Geschäftserfolg bei. Außerdem freute sich Proeller über die allgemein geringe Mitarbeiterfluktuation in der Firma. 

Erhardt+Leimer: bereits 22 Millionen Euro investiert

In den letzten drei Jahren investierte Erhardt+Leimer rund 22 Millionen Euro in die firmeneigene Infrastruktur und Technologie. Außerdem floss das Geld in eine neue Werkshalle am E+L-Standort in China und in IT-Projekte. Auf diese Weise wurden sämtliche Gewinne der Firma reinvestiert. Ab jetzt, so kündigte Proeller an, „investieren wir nur noch in Köpfe und Produkte“. Schließlich gebe es wenige Unternehmen in der Größenordnung von Erhardt+Leimer, die ähnlich gute, weltweite Vertriebsstrukturen aufweisen könnten. Erhardt+Leimer plant außerdem einen Ausbau der Produktionskapazitäten. Dies ist aufgrund des steigenden Auftragsvolumens nötig. So soll im Werk an der Haunstetter Straße eine weitere Halle für Montagearbeiten angemietet werden.

Erhardt+Leimer blickt ohne Sorgen nach Russland

Traditionell hatte die E+L-Geschäftsführung auch wieder einen Gastredner zur Jahreskonferenz eingeladen: Der Volkswirt und Politologe Ingmar Niemann referierte zum Thema „Putins Russland in der Krise“. Niemann vermittelte den Zuhörern Hintergrundinformationen über die aktuelle Krise in Russland und der Ukraine. Im Fokus standen die Auswirkungen des Konflitks auf die Weltwirtschaft. Erhardt+Leimer spürt bisher keine negativen Folgen der Krise und der Sanktionen gegen Russland. Das mag allerdings daran liegen, dass der russische Markt auch zuvor nie ein besonders wichtiger Umsatzbringer für das Unternehmen war.

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