Netzwerktreffen mit smartlab

erdgas schwaben holt Pioniere der Elektromobilität nach Augsburg

Bei erdgas schwaben kamen die Pioniere der E-Mobilität zusammen. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Gestern kamen rund 30 Experten aus der Elektromobilität in den Räumen von erdgas schwaben zusammen. Kernthema des gemeinsamen Netzwerkstreffens mit der smartlab Innovationsgesellschaft in Augsburg war die Zukunft der E-Mobilität.

Bis sich Elektroautos in Deutschland erfolgreich durchsetzen, ist es noch ein langer Weg. „Der Wunsch nach bezahlbaren Elektroautos mit hohen Reichweiten ist da. Derzeit erreichen die Autos in den verschiedenen Preisklassen noch Reichweiten zwischen 300 und 600 Kilometern“, erklärte Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der smartlab Innovationsgesellschaft, die die Plattform ladenetz.de anbietet.

„Einen großen Wendepunkt erwarten wir im Jahr 2020“

„Schon heute sind in Augsburg einige E-Autos unterwegs. Wenn die beiden Hauptfaktoren Reichweite und Kosten passen, werden es noch mehr. Einen großen Wendepunkt erwarten wir im Jahr 2020. Denn ab 2021 müssen Autohersteller hohe Strafen zahlen, wenn ihre Autos einen zu hohen CO2-Verbrauch haben. Die Lösung für dieses Problem sind logischerweise E-Fahrzeuge. Um der Nachfrage nach ökologisch verträglichem Fahren gerecht zu werden, passen sich die Autohersteller nach und nach an, um auch die Produktion entsprechend umweltverträglich zu gestalten. Ein Beispiel hierfür wäre beispielsweise die eigene Stromerzeugung durch Windkraft“, führte Walcher aus.

erdgas schwaben begrüßt Experten der E-Mobilität in Augsburg

„Wir setzen auf Elektromobilität vor allem im urbanen Raum“

Eine weitere Voraussetzung dafür, dass sich Elektromobilität etablieren kann, ist eine hohe Dichte an Ladesäulen in der Umgebung. „Wir setzen auf Elektromobilität vor allem im urbanen Raum“, unterstrich Dr. Christian Blümm, Marketingleiter bei erdgas schwaben. „Die Voraussetzung, damit sich Fahren mit Strom durchsetzt, ist ein dichtes Netz von Ladesäulen, das die Elektro-Autofahrer unkompliziert nutzen können. Dafür haben wir mit smartlab den richtigen Partner gefunden“, weiß Blümm. „Wir betreiben bereits 14 Ladesäulen in Bayerisch-Schwaben. Jedes Jahr kommen zehn neue dazu, darunter auch Schnellladesäulen mit einer Leistung von 50 Kilowatt – das heißt, Sie können Ihr Elektroauto damit in einer  halben Stunde laden“, so Blümm weiter.

„Wir wollen hier ein Fenster in die Zukunft öffnen“

Dass es smartlab zum Jahrestreffen nach Augsburg zog, hat auch einen Grund: erdgas schwaben ist seit dem 1. Juni mit einem Unternehmensanteil von zehn Prozent Gesellschafter der smartlab Innovationsgesellschaft mbH. „Wir wollen hier ein Fenster in die Zukunft öffnen und zeigen, was in den nächsten Jahren kommt. smartlab war immer schon innovativ. Ich erhoffe mir in diesem Zusammenhang deshalb auch ein erstes Feedback von erdgas schwaben zu einer unserer neuen Innovationen“, so Walcher.

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