Geschwindigkeits-Überwachung

Die Ergebnisse des Blitzer-Marathons in Schwaben

Symbolbild. Foto: Tim Reckmann  / pixelio.de
Beim bundesweiten „24-Stunden-Blitzmarathon“ kontrollierte das Polizeipräsidium Schwaben Nord vom 19. April bis 20. April verstärkt die Geschwindigkeiten der Fahrer. Über 9.000 Fahrzeuge wurden überprüft. Dabei wurden weniger Übertretungen festgestellt als in den Vorjahren.

Wie üblich wurden die Mess-Stellen im Vorfeld des Blitzer-Marathons veröffentlicht und medial verbreitet. Im Zuständigkeits-Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wurden insgesamt 9.248 Fahrzeuge gemessen. Davon überschritten 255 Fahrzeugführer die zulässigen Höchst-Geschwindigkeiten vor Ort. Daraus ergibt sich eine Beanstandungs-Quote von 2,75 Prozent. Diese fällt somit geringer aus, als in den Vorjahren: 2015 lag die Quote bei  3,5 Prozent, 2016 sogar bei 3,8 Prozent.

„Spitzenreiter“ fast 60 Stundenkilometer zu schnell

Die Polizei führt die verringerte Quote auch auf die Witterungs-Einflüsse zurück. Mit sehr kalten Temperaturen und teilweise heftigen Schnee und Schneeregen im Mess-Zeitraum fuhren die Fahrzeughalter gemäßigter. Dennoch brachte es der „Spitzenreiter“ im Rahmen der Geschwindigkeits-Messungen auf 139 Stundenkilometer. An der Kontrollstelle an der B 300 (Messstelle Höhe Ausfahrt Kühbach-Nord) sind aber nur maximal 80 Stundenkilometer zulässig. Den Fahrer erwartet nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige mit 200 Euro Bußgeld, zwei Punkten und ein Monat Fahrverbot.

54 weitere Verstöße festgestellt

Im Rahmen der allgemeinen Fahrzeug-Kontrollen wurden außerdem noch 54 sonstige Beanstandungen durchgeführt. Es handelte sich in den meisten Fällen um Verkehrsordnungs-Widrigkeiten im Zusammenhang mit der Gurtplicht, Benutzung des Handys oder Ausrüstungs-Verstöße. Bei einem Autofahrer, der im Bereich Dinkelscherben im Landkreis Augsburg gemessen wurde, ergab sich bei den Beamten im Rahmen der Kontrolle ein Verdacht auf Drogenkonsum. Ein durchgeführter Test verlief positiv. Der 27-jährige Autofahrer aus dem Bereich Krumbach wird entsprechend angezeigt.

Einsicht bei Fahrern hoch

Insgesamt stellten die 105 kontrollierenden Beamten eine hohe Einsicht bei den betroffenen Fahrzeugführern fest. Viele von diesen hatten zwar im Vorfeld des „24-Stunden-Blitzmarathons“ von der Kontroll-Aktion gehört, dies jedoch im Alltags-Stress wieder vergessen. Die Polizei wies dabei darauf hin, dass es ausdrücklich nicht Ziel war, möglichst viel „einzunehmen“, sondern die Geschwindigkeit zu reduzieren und vor allem für das Thema „Geschwindigkeit“ zu sensibilisieren.

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