Gewerbegebiet Augsburg-West

deka messebau startet Leuchtturm-Projekt im Sheridan Park

deka messebau hat im Sheridan Park eine neue Lagerhalle und Flächen für den Naturschutz geschaffen. Foto: deka messebau
Kürzlich hat deka messebau im Sheridan Park eine neue Lagerhalle errichtet. Dabei fiel auch der Startschuss für ein weiteres Projekt: Das Unternehmen fördert direkt auf dem Firmengelände im Gewerbegebiet Augsburg-West den Naturschutz – mit einer zukunftsweisenden Idee.

Seit 2007 befindet sich deka messebau im Sheridan Park. Damals wurde das mit der Nähe zur B17 und A8 strategisch günstig gelegene Gewerbegebiet neu ausgeschrieben. Mit 1.600 Quadratmetern geplant, war das Lager von deka messebau im Sheridan Park bereits 2012 gut ausgelastet. Zehn Jahre nach der Ansiedlung im Gewerbegebiet Augsburg-West errichtete deka messebau nun einen Neubau von 1.000 Quadratmetern Lagerfläche.

deka messebau hat kürzlich im Sheridan Park eine neue Lagerhalle errichtet. Foto: deka messebau deka messebau hat im Sheridan Park eine neue Lagerhalle errichtet. Foto: deka messebau

 

deka messebau wirkt dem Flächenverbrauch entgegen 

Dabei spielte auch die nachhaltige Bauweise eine große Rolle. Doch deka messebau wollte ein weiteres Zeichen für Nachhaltigkeit setzen: Das Unternehmen begegnet dem Flächenverbrauch, indem es im Rahmen des Neubaus Raum an die Natur zurückgibt. So will deka messebau den Artenreichtum im Sheridan Park fördern und einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen leisten.

So verändert sich der Sheridan Park

Natürlicher Lebensraum verschwindet zunehmend

Seit der Ansiedlung von deka messebau im Jahr 2007 sind zahlreiche neue Unternehmen auf dem ehemaligen Militärgelände entstanden. Trotz der vielfach sehr durchdachten Konzepte fehlt inzwischen etwas: Raum für die Natur, vor allem für die Artenvielfalt. Denn die letzten Brachflächen weichen zunehmend moderner Kulturlandschaft. deka messebau hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, auf dem eigenen Gelände einen Ausgleich zu schaffen. Dieser soll Lebensraum und Nahrung für Kleintiere und Vögel bieten. Unterstützt werden die Experten für Individualbau-Messestände vom Landesamt für Umwelt (LfU).

Augsburgs modernstes Gewerbegebiet entwickelt sich weiter

Der Sheridan Park will die Bereiche leben, wohnen und arbeiten miteinander verbinden. Doch warum ist dieses Zusammenspiel so wichtig? Zum einen macht es den Standort attraktiver – auch im Hinblick auf die Fachkräftesicherung für viele Unternehmen ein wichtiges Signal. „Das Umfeld passt zu uns“, sagt Christine Hofmann-Brand, Strategisches Marketing deka messebau, über den Sheridan Park. Denn gerade Messebauer verbinden Leben und Arbeiten sehr häufig, sind beispielsweise auch an Sonn- und Feiertagen im Einsatz.

Gewerbe, Wohnraum und Natur auf einem Areal

Die Nähe zu den Wohngebieten hat zusätzliche Vorteile – nicht nur für die Mitarbeiter, die vor Ort wohnen. So wird der Grünstreifen inmitten des Areals von vielen in der Mittagspause genutzt. Der Sheridan Park unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von anderen, weniger modernen Gewerbestandorten. Gerade die Nähe zur Natur wird dabei sehr geschätzt. „Diese Möglichkeit, vom Arbeitsplatz aus zu Fuß sehr schnell in einer Grünoase zu regenerieren, ist schon etwas Besonderes“, sagt Stephan Karrer, Geschäftsführer deka messebau. Diese Gedanke, die auf den ersten Blick so unterschiedlichen Bereich miteinander in Einklang zu bringen, steckt auch hinter dem Naturschutz-Projekt des Unternehmens.

deka messebau investiert 10.000 Euro in den Naturschutz auf dem Firmengelände

Die ersten Meilensteine für das neue Projekt sind inzwischen geschafft. Die fruchtbare obere Erdschicht wurde abgetragen, der darunter liegende Lechschotter freigelegt. Dort entsteht ein Magerrasen-Standort – für die Artenvielfalt ideal. Das Saatgut stellt der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg zur Verfügung. Zudem wurde eine Trockenmauer aus Muschelkalk mit Kleintierhöhle errichtet. Nun ist Geduld gefragt: Bis sich die Pflanzen vollständig entwickelt und die Tiere Einzug gehalten haben, dauert es wohl drei bis fünf Jahre. Dann jedoch soll ein neuer Lebensraum für regionale Pflanzen, Insekten und Kleintiere entstanden sein. Am meisten begeistert Geschäftsführer Stephan Karrer dabei die Artenvielfalt, die nun auf dem Gelände entstehen kann. „Darauf lohnt es sich auch, zu warten“, ist sich Karrer sicher.

Direkt auf dem Firmengelände wurden Flächen für den Naturschutz geschaffen. Foto: deka messebau Direkt auf dem Firmengelände wurden Flächen für den Naturschutz geschaffen. Foto: deka messebau

 

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