Eröffnung am 27. November

Augsburger Christkindlesmarkt ist ein „Impulsgeber für die Region“

Der Baum für den Augsburger Christkindlesmarkt wurde heute aufgestellt. Foto: Rebecca Weingarten/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Am 27. November um 18 Uhr ist es soweit: Auf dem traditionellen Augsburger Christkindlesmarkt werden die Verkaufsstände geöffnet. Was dieses Jahr neu ist und wie es um die Sicherheit der Veranstaltung steht, wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Am 13. November wurde außerdem der diesjährige Christbaum für Alle am Augsburger Rathausplatz aufgestellt. Die etwa 18 Meter hohe und rund 35 Jahre alte Tanne ist eine Baumspende einer Familie aus Gessertshausen. Geschmückt wird diese klassisch mit rund 300 goldenen Sternen, einem großen Stern an der Spitze und etwa 1.000 LED-Lampen. Um den Baum herum werden sich wieder die Marktstände gruppieren.

Neue Händler auf dem Augsburger Christkindlesmarkt

„Was mich besonders freut, ist, dass etwa 65 Prozent der Waren und damit auch der Stände von den Augsburger Marktkaufleuten kommen“, erklärte der Augsburger Ordnungsreferent Dirk Wurm. Damit kommen auch die meisten Produkte, die auf dem Christkindlesmarkt vertrieben werden, aus der Region. Neben verschiedenen neuen Ständen hat sich auch im Imbiss-Bereich einiges getan. So werden dieses Jahr neben den traditionellen Speisen auch vegane Bratwürste, vegane Flammkuchen sowie vegane Flecken angeboten. „Die Nachfrage nach veganen Produkten ist inzwischen durchaus da, deshalb wurde das Essens-Angebot auf dem Christkindlesmarkt entsprechend angepasst“, erklärte Wurm.

„Christkindlesmärkte sind ungeheure Impulsgeber für die Region“

Dass vom Christkindlesmarkt auch die Tourismusbranche profitieren kann, weiß Tourismusdirektor Götz Beck: „Christkindlesmärkte sind ungeheure Impulsgeber für die Region, es herrscht ein regelrechter Wettbewerb zwischen den Städten. Augsburg kommt auch deshalb so gut bei Busreisenden an, weil auch die organisatorischen Rahmenbedingungen stimmen.“

Der Augsburger Christbaum 2017 ist da

Anfahrtsschutz durch geparkte Fahrzeuge

Ein großes Thema spielt auch in diesem Jahr wieder eine große Rolle. „Wichtig ist hier der Spagat in der Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen. Die Besucher sollen sich sicher fühlen und nicht durch zu strenge Sicherheitsvorkehrungen verschreckt werden – das ist die große Herausforderung“, beschreibt Wurm die Situation. Geplant sind deshalb die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt sowie der Anfahrtsschutz. Dieser soll durch geparkte Fahrzeuge an den Zufahrtswegen gewährleistet werden. Die Fahrzeuge werden von den anliegenden Schaustellern zur Verfügung gestellt und im Falle eines Notfalls innerhalb kürzester Zeit entfernt.

Augsburger Christkindlesmarkt ist eine „Triple-A-Veranstaltung“

„Man darf den Augsburger Christkindlesmarkt gerne als ‚Triple-A-Veranstaltung‘ bezeichnen. Dabei steht das erste ‚A‘ für die Qualität der Produktvielfalt. Diese kommen aus der Region und dem Umland. Unser Ziel ist es hierbei, dass für den Christkindlesmarkt Stände und Händler gewählt werden, die ihre Produkte ideal platzieren können und nicht in gegenseitige Konkurrenz mit den anderen Händlern treten“, erläuterte Wurm. „Das zweite ‚A‘ ist die Location am Augsburger Rathausplatz, die einen großen Verdienst am Ambiente des Marktes hat. Das dritte ‚A‘ ist schließlich das Rahmenprogramm wie beispielsweise der Adventskalender in den Fenstern des Verwaltungsgebäudes der Stadt Augsburg“, so Wurm weiter.

Der Adventskalender wurde wieder durch Studierende der Fachhochschule Augsburg gestaltet. Bereits im März wurde die Auswahl der Preisträger getroffen, deren Motive nun auf den nächsten Augsburger Christkindlesmärkten präsentiert werden. Den Anfang macht in diesem Jahr der Kalender der Studentin Anna Petermichl mit dem Titel „Weihnachten als friedenstiftendes Fest der Kulturen“.

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