KLAUS GmbH & Co. KG

70 neue Wohnungen in Top-Lage: Das plant KLAUS Wohnbau in Augsburg

Manfred Ruhdorfer, Geschäftsführer KLAUS Wohnbau. Foto: KLAUS Wohnbau

Im Augsburger Georgs-Kreuzviertel entstehen bald neue Wohnungen. Preislich werden diese weit jenseits der 5.000 Euro pro Quadratmeter liegen. Grund dafür ist nicht nur die gute Lage.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

KLAUS Wohnbau plant derzeit zehn Häuser mit insgesamt rund 60 bis 70 Wohnungen in der Georgenstraße. Preislich liegen sie am oberen Rand dessen, was derzeit in Augsburg für vergleichbaren Wohnraum gezahlt wird. „Wir befinden uns hier in bester Innenstadt-Lage“, erklärt Manfred Ruhdorfer, Geschäftsführer KLAUS Wohnbau. „Auch bedingt durch die Architektur und den archäologischen Aufwand ergibt sich ein Preis jenseits der 5.000 Euro pro Quadratmeter.“ Die Wohnungen werden nach der Fertigstellung zum Einzelverkauf angeboten. Möglich ist jedoch, dass Investoren die Wohnungen aufkaufen und dann weitervermieten. In jedem Fall jedoch entsteht hier Wohnraum im höheren Preissegment.

Hohe Baukosten durch archäologische Funde erwartet

Die Baukosten für dieses Projekt werden als sehr hoch eingeschätzt. So liegt allein das Budget für die Archäologie bei weiter über einer Million. Dies wird dann wiederum auf die Miete umgeschlagen. Grund dafür: Unter dem Grundstück wird eine römische Therme vermutet. Deshalb ist auch noch nicht sicher, wie viele Wohnungen genau in der Georgenstraße entstehen. „Je nachdem, was man hier findet, würde man erhaltenswertes Bauwerk nicht antasten“, erklärt Manfred Ruhdorfer.  

Baubeginn für März 2017 geplant

Auf dem ehemaligen Firmengelände der Kerzenfabrik Miller sind die Archäologen bereits zugange. Daneben hat KLAUS Wohnbau noch zwei weitere, kleinere Häuser erworben. Diese werden im Laufe des Jahres noch abgebrochen. Den Bauantrag will KLAUS Wohnbau voraussichtlich bis zum Sommer, spätestens aber im Herbst dieses Jahres einreichen. Nach einer Baugenehmigungszeit von drei bis sechs Monaten könnte der Bau der Stadthäuser im März 2017 starten.

So sehen die neuen Stadthäuser aus

Für alle Wohnungen sind Tiefgaragenstellplätze geplant. Auf einem Teil des Areals sind keine archäologischen Funde zu erwarten. Hier soll eine zweigeschossige Tiefgarage entstehen. Insgesamt sind drei Innenhöfe geplant, davon zwei grüne. Die Häuser selber werden straßenbegleitend die klassischen steilen Giebel aufweisen, die für das historische Viertel üblich sind. „Dieses Konzept wird auch in den Innenhöfen umgesetzt“, so Manfred Ruhdorfer.

Neue Pläne werden historischem Standort gerecht

Der frühere Investor hatte straßenbegleitend ebenfalls steile Giebeldächer vorgesehen, für den Innenbereich jedoch Flachdächer geplant. Die Baugenehmigung dafür war bereits von der Stadt erteilt worden. Durch die neuen Pläne wird der Gebäudekomplex städtebaulich jedoch deutlich aufgewertet. „Uns war es wichtig, mit der Architektur angemessen auf diesen historischen Standort zu reagieren“, erklärt Manfred Ruhdorfer.

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