Firmenjubiläum

70 Jahre KRENN: Neusäßer Mittelständler im Jubiläumsjahr

Die KRENN-Geschäftsleitung: Markus Krenn und Albert Krenn. Foto: KRENN
Das mittelständische Familien-Unternehmen aus Neusäß hat heute eines der vielseitigsten Stahlschneider-Programme Europas. Dabei liegen die Anfänge von KRENN auf einem ganz anderen Gebiet.

Seinen Ursprung hat KRENN im Bereich der technischen Federn. Firmengründer Albert Krenn drehte diese ab 1947 in seinem Betrieb - anfangs in Handarbeit gemeinsam mit seiner Frau Zenta. Schnell wurde die Federnproduktion erweitert und in moderne Produktionsmaschinen investiert. Um den harten Federstahl zu schneiden, suchte er nach einem geeigneten Werkzeug – und entwickelte den patentierten KRENN-Stahlschneider mit dem Dreischneiden-Wechselmesser.

Internationale Ausrichtung

1975 übernahm Albert Krenn jun., Sohn des Gründerehepaares, die Geschäfte. Um die Unternehmenskraft zu bündeln, stellte er die Federnproduktion ein und konzentrierte sich auf die Fertigung von Stahlschneidern. Die heutige KRENN GmbH & Co. KG hat sich als Anbieter von Stahlschneidegeräten auf dem internationalen Markt positioniert. Das Unternehmen richtet sich an die Stahlindustrie, die drahterzeugende und -verarbeitende Industrie, den Betonfertigteil-Sektor sowie den Baumaschinen- und Baugeräte-Fachhandel. Der Exportanteil liegt bei circa 50 Prozent.

Diese Übernahme führte zum weiteren Erfolg

Eine weitere Weichenstellung für die Zukunft war 2013 der Eintritt von Markus Krenn. Er vertritt die dritten Generation des Familienunternehmens. Gemeinsam mit seinem Vater, Albert Krenn, führt Markus Krenn das Unternehmen. Einen wichtigen Schritt in der Firmengeschichte unternahm KRENN 2015: Damals wurde der Geschäftsbereich „Stahlschneider und Prüfpressen“ der Kamax Tools & Equipment GmbH & Co. KG übernommen.

Seit 60 Jahren in Neusäß vertreten

Bereits zum zehnjährigen Firmenjubiläum zog die KRENN nach Neusäß in die neugebauten Betriebsräume in der Gutenbergstraße um. Dort befinden sich der Firmensitz und die Produktion noch heute. Das Unternehmen ist verwurzelt in der Stadt und unterstützt örtliche Vereine wie den Sportverein, die Faschingsgesellschaft „Narrneusia“ sowie die Kirchengemeinden und Kindergärten.

Ausblick

„Wir blicken positiv in die Zukunft, denn wir sind gut aufgestellt und in der Lage, mit unserem technischen Know-how, unserer Kundennähe und unseren kreativen Lösungen anspruchsvollen Schneidanforderungen unserer Kunden im In- und Ausland gerecht zu werden“, so Geschäftsführer Albert Krenn. Das Führungs-Duo will gemeinsam mit der Belegschaft neue Produkte entwickeln und neue Geschäftsfelder erschließen. Der Gemeinschaftssinn des Unternehmens wird als mitverantwortlich für den Unternehmenserfolg gesehen.

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