Abgeordnetenbüro Peter Tomaschko MdL

Freistaat fördert Mering und Ried mit 150.000 Euro

Symbolbild. Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Gute Nachrichten für Mering und Ried: Beide Kommunen werden durch das Bayerische Städtebauförderprogramm unterstützt. Ziel des Programms sei es, lebendige und aktive Stadtzentren zu sichern und zu entwickeln. Zu diesem Zweck erhält Mering 90.000 Euro und Ried 60.000 Euro.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko überbrachte den beiden Bürgermeistern im Landkreis die guten Nachrichten. So freuten sich der Erste Bürgermeister des Marktes Mering, Hans-Dieter Kandler, und der Erste Bürgermeister der Gemeinde Ried, Erwin Gerstlacher, über die Zuschüsse.

„Wir wollen innerörtliche Industrie- und Gewerbebrachen revitalisieren“

„Das Programm zielt vor allem darauf ab, Kommunen im ländlichen Raum bei der Bewältigung des Strukturwandels infolge demografischer Veränderungsprozesse zu unterstützen. Mit der Förderung wollen wir innerörtliche Industrie- und Gewerbebrachen revitalisieren und Impulse für die städtebauliche und strukturelle Entwicklung setzen“, erklärte Tomaschko.

Mering mit 90.000 Euro gefördert

Der Markt Mering wird bereits seit 2014 durch das Bayerische Städtebauförderprogramm unterstützt. Im Programmjahr 2016 erhält die Kommune insgesamt 90.000 Euro. Von den Geldern soll der Ortskern, besonders jedoch die Augsburger und Münchner Straße, neugeordnet und aufgewertet werden. Planmäßig wird das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für Mering im Sommer dieses Jahres fertiggestellt. Dann stehen die notwendigen Grundlagen für die städtebauliche Erneuerung in der Marktgemeinde zur Verfügung. Schon in diesem Jahr soll mit der Umsetzung erster Maßnahmen begonnen werden. Im Fokus steht dabei ein städtebaulicher Planungswettbewerb zur Neuordnung der beiden Straßen.

Ried wertet Ortszentrum mit 60.000 Euro auf

Die Gemeinde Ried wird dieses Jahr erstmalig durch das Bayerische Städtebauförderungsprogramm gefördert. In den vergangenen zwei Jahren wurden erste Grundlagen für die städtebauliche Entwicklung des Innerortes erstellt. Auf Grundlage dieses Planes möchte die Gemeinde die Ortsmitte attraktiver gestalten. Insbesondere soll der Ortskern als Nahversorgungsstandort verbessert werden. Mit dem Zuschuss von 60.000 Euro werden zunächst konkretisierende Planungen zur Aufwertung des Ortszentrums gefördert.

Freistaat stellt 41,6 Millionen Euro zur Verfügung

Durch das Programm werden 2016 insgesamt 294 bayerische Städte und Gemeinden gefördert. Dafür stehen Gelder in Höhe von rund 41,6 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 61,5 Millionen Euro. Rund 87 Prozent der Fördermittel des Programms fließen in den ländlichen Raum. Dort leben rund sechzig Prozent der bayerischen Bevölkerung.

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