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Wirtschaftsförderverband

Wirtschaftsförderverband beteiligt sich an Kosten für das Regionalmanagement

Donauwörth, 26.07.10
Der Wirtschaftsförderverband Donau-Ries e.V. beteiligt sich an den Kosten für das Regional-Management - Stefan Rößle bringt Hochschulausbildung ins TCW nach Nördlingen.
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Landkreis Wappen Donau-Ries
Der Wirtschaftsförderverband Donau-Ries e.V. wird sich an den Kosten für das Regional-Management des Landkreises Donau-Ries beteiligen. Dieser Beschluss wurde vom Vorstand des Vereins bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Auch andere Themen wie die Breitbandstudie, Hochschule Dual und die Arbeit in den Beiräten wurden behandelt.

Ein Beschluss ist gefasst

Das Thema „Hochschule Dual“ wurde vom Vorstand intensiv diskutiert. Derzeit gibt es 19 Hochschulen in Bayern, die Hochschule Dual anbieten. Entweder durch Verbundstudiengänge (Studium + Lehre) oder durch Studiengänge mit vertiefter Praxis (Studium + intensive Praxis). Alle Anwesenden fanden das bayerische Modell durchaus begrüßenswert. Daher fasste der Verband auf Vorschlag von Vorstand Landrat Rößle folgenden Beschluss: „Der Wirtschaftsförderverband Donau-Ries e. V. ermutigt die Unternehmen im Land­kreis Donau-Ries und die bayerischen Hochschulen, sich als Bildungspartner zu ver­stehen und fordert, das Angebot an Verbundstudiengängen systematisch und bedarfsgerecht auszubauen, um positive Effekte einer Berufsakademieausbildung mit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung auf Fachhochschulniveau zu verbinden.“

Neuer Studiengang in Augsburg

Besondere Bedeutung erhält der Beschluss durch die neueste Entwicklung der Hochschule Augsburg: Sie bietet ab dem Sommersemester 2011 einen neuen, berufsbegleitenden Bachelorstudiengang an. Der neue Studiengang „Wirtschaftsingenieur“ soll insbesondere berufstätigen Fachkräften wie Meistern oder Technikern gelten. Sie haben damit die Möglichkeit, sich neben dem Beruf weiter zu qualifizieren. Die Vertiefungsrichtungen sind „Produktionsmechatronik“, „Faserverbundtechnologie“ und „Technisches Marketing und Vertrieb“. Die Ausbildungsdauer zum Bachelor of Engineering beträgt acht Teilzeit-Semester.

TCW als Partner der Hochschule Augsburg

Der Vorsitzende des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries, Landrat Stefan Rößle, sowie auch sein Stellvertreter, Oberbürgermeister Hermann Faul engagieren sich in diesem Bereich. Sie werden sich darum bemühen, Teile dieser neuen Hochschul-Ausbildungen an das TCW nach Nördlingen zu bringen. Der Leiter der Hochschule Augsburg, Prof. Dr. Eberhard Schurck scheint diesbezüglich sehr positiv gestimmt zu sein. Es wäre ein bedeutender Schritt, wenn das TCW ein fester Bestandteil der Hochschule Augsburg wird, so Rößle. Nun werden weitere Kooperationspartner aus der Wirtschaft gesucht. Sie müssen bereit sein, den praktischen beruflichen Ausbildungsteil zu übernehmen.

Förderung und Restkosten-Aufteilung

Das neue Regionalmanagement im Landkreis Donau-Ries startet zum 1.August 2010. In den nächsten drei Jahren erhält der Landkreis vom Bayerischen Wirtschaftsministerium eine Förderung der Personal- und Sachkosten in Höhe von 50 Prozent. Die restlichen Kosten teilen sich der Landkreis und der Wirstchaftsförder-Verband. Der Vorstand wird für die drei Jahre insgesamt 66.250 Euro für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit bereitstellen. Außerdem will sich der Vorstand des Wirtschaftsförderverbandes finanziell an einzelnen Projekten des Regionalmanagements beteiligen, sofern diese der Vereins-Satzung entsprechen.

Nicht ausreichende Förderung

Dieses Jahr werden die Ergebnisse der derzeit laufenden Breitbandstudie im Landkreis Donau-Ries vorgestellt. Derzeit werden die Fragebögen ausgewertet. Für einzelne Gemeinden liegt eine Auswertung bereits vor. Unabhängig von der Studie wurde von einigen Vorstandsmitgliedern die unbefriedigende Fördermittel-Situation angesprochen. Eine maximale Förderung von 100.000 Euro sei bei weitem nicht ausreichend. Vor allem, wenn in Gemeinden mit vielen Ortsteilen in die Breitbandinfrastruktur investiert werden müsse.

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