hwk Schwaben
Ausbildung als gesellschaftspolitische Verantwortung
"Die Unterstützung der regionalen Ausbildungsstätten empfinden wir als unsere gesellschaftspolitische Verantwortung. Wir freuen uns, dass wir mit den Fahrzeugen und Teilen in diesem Umfang für eine kompetente und realitätsnahe Ausbildung in allen Facetten des Kfz-Handwerks leisten können", sagte Helmut Kaftan, Leiter der Mercedes-Benz-Niederlassung Augsburg, bei der Übergabe. Dieser Verantwortung wird auch die Niederlassung, der er vorsteht, als Ausbildungsbetrieb gerecht.
"Froga koscht ja nix"
Jürgen Schmid, Präsident der hwk Schwaben, zeigte sich besonders vom Bekenntnis des Unternehmens zum dualen Bildungssystem und auch von der schnellen Umsetzung seines Vorschlags begeistert: Als Kaftan 2009 seine Vorstandschaft in Augsburg angetreten hatte, war Schmid mit dem Gedanken "Froga koscht ja nix" auf diesen zugegangen und hatte ihm die Idee zur Unterstützung der Kfz-Ausbildung vorgetragen. Nur sieben Tage später hatte Schmid seine Zusage. Vom Nutzen der Übungsmodelle ist er überzeugt: "Wenn ein Azubi in Realität an einem Mercedes 7-Gang-Automatikgetriebe mit 4Matic-Allradtechnologie arbeiten kann, ist das doch tausendmal besser als jedes Lehrbuch oder eine Präsentation."
Spezialisierung der Hersteller
Für Lehrlinge der Kfz-Mechanik stellt die immer größer werdende Spezialisierung der Automobil-Hersteller eine nicht zu unterschätzende Erschwernis ihrer Ausbildung dar. Der Obermeister der Kfz-Innung Schwaben, Günter Haller, stellte heraus, dass durch die Lehrmittel-Gabe ganzer Autos und einzelner Bauteile von Mercedes ein wesentlicher Beitrag zum Ausgleich dieses Ausbildungsdefizits geleistet würde.
100-jähriges Markenzeichen
Auch die Schulleiter der Berufsschulen I und VI Augsburg, OStD Hubert Sporer und OStD Olaf Müller, bedanken sich für Motor, Getriebe und Rohkarosse, die sie für die Intensivierung ihrer praktischen Ausbildungsmöglichkeiten erhielten. Müller wies zum Titel der Schenkung "Talent trifft Stern" darauf hin, dass auch bei Mercedes vor 100 Jahren der Stern zum Talent traf, da das Unternehmen damals begann, das berühmte Markenzeichen auf den Autos anzubringen.
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